First Cruise…

Das ungewöhnlich Gute Januar-Wetter ließ heute nur eines zu…
Den Chevy starten, und eine Runde Cruisen…
Die ersten Bilder…

Inzwischen hat man sich auch an die Bremse gewöhnt, so das man diese Fahrt geniessen konnte…

Gruß an alle
Tom

 

Treffen mit Stefan Tiedt von California Classics

An dieser Stelle erst einmal einen Dank an Hr. Tiedt für die schnelle und freundliche Beratung…

Tja, der Blick des Fachmanns lies Freude aufkommen, insofern auch er keine größeren Mängel gefunden hatte, und auch sonst keine schlechten Nachrichten sondern nur gute Tip’s hatte…

1) Brems-Anlage komplett überholen…
leider sieht es mit dem Umbau auf Brems-Kraft-Verstärker und Scheibe schlecht aus.
Der Blue-Flame-Six hat nicht genug Unterdruck für den Verstärker. Damit ist die Frage,
ob Umbau auf Scheibe ohne Bremskraft-Verstärker Sinn macht…
Bliebe also, die Beläge, Schläuche und Radbrems-Zylinder austauschen und einen Haupt-
Bremszylinder mit 2 Kreisen zu verbauen…

2) Vergaser braucht etwas Arbeit, die Startautomatik hängt leider…

3) Verteiler fehlt eine Klammer (Leute können echt erfinderich sein 🙂 und die Zündung
sollte mal eingestellt werden…

4) Ölwechsel und Ventil-Deckeldichtung…

5) Kleine angerostete Stellen noch machen…

Und damit kommt dann schon erstmal die Saison, an deren Ende die anderen Karosserie-Arbeiten und der gewünschte neue Lack stehen…
Mit dem Lack ist der Austausch aller Fenster- und Karosserie-Gummi’s eingeplant…

Urlaubs-Wochen

Die letzte Zeit war eher von der Suche nach einer geeigneten Garage bestimmt, als mit dem Chevy… ist nicht ganz so einfach, 5,15 Länge in Berlin unter zu bekommen.
Leider kommt man nicht so vorwärts wie man möchte, wenn man nur an Werktagen zwischen 8 und 17 Uhr an’s Auto kommt…

Aber trotzdem habe ich soweit dies Möglich war im “Notquartier” angefangen die ersten Arbeiten zu machen, und bin auch gleich über die ersten Fragen “gestolpert”: Hat ein bißchen gedauert, hier in Berlin die Farbe “Larkspur Blue” aufzutreiben… aber ein Lackierer hat mittels moderner Software das Problem gelöst. Nun sind zumindest die Steinschlag-Stellen entrostet und versiegelt.

Der Oldie ist danach zunächst einmal gründlich von aussen gereinigt und poliert worden.

Abholung – Heaven is a Cheavy 57 ?!?

So, mit den Papieren morgens schnell zur Zulassungsstelle… Anmelden ohne Probleme
und ab zur Arbeit…
Mittags noch schnell die gute Nachricht… Garage ist frei, kann die Schlüssel abholen… DAS passt.
Und dann mit “Tinchen” wieder zum Chevy… Nummernschilder ran, noch ‘nen Kanister Sprit rein…
Uuund looooos.
Für’n Jahr “Ruhepause” läuft der Oldie recht gut, also ab.
Und da kam dann auch der erste AHA-Effekt:
Wie zur Hölle funktioniert im Berliner Verkehr 2004 eine 4-Trommel-1-Kreis-Bremse ?
Mit der Lenkung bin ich ziemlich schnell vertraut… die erinnert in Präzion und Reaktionszeit stark an mein Boot…
Jetzt weiß ich, warum die Ami’s da Cruisen erfunden haben…
Spontan ergibt sich das erste mal die Frage, ob man eigentlich weiß, was man sich da gerade angetan hat… aber DAS beruhigt sich auch schnell wieder, nachdem man die ersten Kilometer gefahren ist, und sich daran gewöhnt hat…
Zuhause angekommen stellt man fest, daß die Heizung zu den zu prüfenden Objekten zählt.
Dachte mir, erstmal ab in die “neue” Garagenbox… dieser Versuch endete mit der Feststellung, daß es sich bei S-Klasse und 7er BMW doch eher um Kleinwagen handeln muß… der Chevy ist nämlich eindeutig zu Lang für die Box.
Und nun ? Na ja, für ein paar Wochen kann ich erstmal beim Kumpel in der Firma unterkommen… also: Wieder los, Ronny ist mit’m Jeep mitgekommen (Rückweg) und abgestellt…

Heaven is a Cheavy 57 ? Na im Moment war ich da nicht mehr ganz so sicher…
ABER: Das wird schon…
Auf jedenfall war’s das coolste, was ich bisher gefahren bin…

Tag “0” – Besichtigung

Auf der Suche nach einem “Oldie” fand ich letzte Woche zufällig eine Anzeige im Netz…
57er Chevy, 4-Door-Sedan, Blue-Flame-Six, TÜV und H-Zulassung.
Eigentlich war der Wunsch ja ein 2-Door Hardtop Coupe mit 8er… aber erstmal schauen.

Also heute Besichtigung (habe noch “Mustang”-Olli gefragt, ob er mit kommt, ein Auge werfen…)
Naja… der Chevy steht da schon einige Monate an seinem Platz, ziemlich staubig…
Auch an sonsten hätte mal ein bißchen Pflege keinen Abbruch getan… Steinschläge im Lack, die Langsam “anblühen”… (Erster Gedanke: Will man das wirklich ?)

Hier erstmal ‘nen großen Dank an Olli, der sehr genau einige Augen drauf geworfen hat…

Die Spinnweben sind ein Hinweis, daß der Wagen lange nicht bewegt wurde… kein Öl drunter, schon mal gut… keine (!) Durchrostungen, Motor sieht recht gut aus, nur Ventildeckeldichtung ist fällig… eine Buchse vom Fahrwerk sieht nicht mehr so fit aus…
Alles in allem also eine gute Basis zum Fahren ohne Vollrestaurierung
Anschmeißen… nach der langen Standzeit mäckelt der Motor kurz, läuft dann aber ohne mucken an. Krümmerdichtung ist hin, aber sonst auch da gut… also: Kurze Runde in der Tiefgarage gedreht… Bremst, lenkt, läuft…

Nach kurzem “Denker-Pause” die Entscheidung: Wird genommen…
Vertrag, Kohle, und Papiere getauscht…

Na ja, irgendwie freut man sich riesig, und hat gleichzeitig so’n bißchen die Frage im Magen, welchen Wahnsinn man sich da schon wieder gegeben hat…